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CDU-Landtagsabgeordnete Gregor Golland, Romina Plonsker und Frank Rock: „Starker Wirtschaftsfaktor gerade in Zeiten des Strukturwandels“ – Antrag im Düsseldorfer Landtag

„Unsere Region ist wie nur wenige andere Standorte weltweit durch Bodengüte, Temperaturen und genügend Niederschläge begünstigt. Hier werden deshalb die Könige des Ackerbaus angebaut: Weizen, Zuckerrüben und Kartoffeln“, wissen die CDU-Landtagsabgeordneten aus dem Rhein-Erft-Kreis, Gregor Golland, Romina Plonsker und Frank Rock. „Diese einmaligen Natur-Gegebenheiten sowie der Fleiß und die Kompetenz der Landwirte haben dafür gesorgt, dass Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie ein starker Wirtschaftsfaktor im Rhein-Erft-Kreis sind. Damit das so bleibt, gerade auch in Zeiten des Strukturwandels, wollen wir für optimale Rahmenbedingungen für die bäuerlichen Betriebe in unserer Heimat sorgen.“

Die Koalitionsfraktionen von CDU und FDP im Düsseldorfer Landtag haben dazu einen Antrag eingebracht, der in der kommenden Woche im Plenum beraten wird: „Leistung von Landwirtinnen und Landwirten anerkennen, mittelständische Betriebe stärken, Rahmenbedingungen für zukunftsfähige Landwirtschaft in Nordrhein-Westfalen schaffen“. Dafür schlagen die beiden Fraktionen eine Reihe von Maßnahmen vor. So solle die Landesregierung „darauf hinzuwirken, dass insbesondere Junglandwirte und sogenannte erste Hektare[1] besonders gefördert werden“ oder „dass Maßnahmen wie Kooperationen, Vertragsnaturschutz oder Biotopvernetzung für mehr Umwelt, Natur- und Klimaschutzüber ein verbessertes Anreizsystem gefördert werden.“

Weiter wird die Landesregierung aufgefordert, sich „für wirksame, praktikable und faktenbasierte Rahmenbedingungen für den Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln einzusetzen, die Wettbewerbsverzerrungen vermeiden und ein hohes Maß an Umwelt- und Naturschutz sicherstellen“ sowie „Maßnahmen des neuen Düngerechts zielgerichtet an dem jeweils notwendigen Minderungsbedarf auszurichten und dafür Möglichkeiten einer fachlich fundierten Binnendifferenzierung nitratbelasteter Gebiete zu prüfen.“ Und nicht zuletzt sollen auch die Chancen der Digitalisierung für Projekte wie „Smart Farming“ stärker Berücksichtigung finden.

Rund 800 Landwirte und ihre Familien betreut die Kreisbauernschaft Köln/Rhein-Erft-Kreis. „Mit viel Liebe zur Heimat bewirtschaften sie ihren Grund und Boden und liefern Tag für Tag hochwertige Agrarprodukte“, hebt Gregor Golland hervor.

„Gleichzeitig kümmern sich die zumeist familiengeführten Betriebe mit großem Engagement um eine intakte Umwelt und Natur“, ergänzt Romina Plonsker. „Denn wenn die Natur aus dem Takt gerät, dann zerstört das ihre Arbeits- und Lebensgrundlagen. Außerdem müssen wir uns den Diskussionen der letzten Wochen stellen und die Sorgen um Ernteeinbußen, Bürokratie und Betriebsnachfolge ernst nehmen.“

Für ihre herausragenden Leistungen verdienen die Landwirtinnen und Landwirte den hohen Respekt und die Anerkennung der Gesellschaft, fordert Frank Rock. „Was wir tun können, um die politischen Rahmenbedingungen für eine Landwirtschaft der Zukunft zu gestalten, gehen wir an und setzen es um. Die CDU Rhein-Erft plant aus diesem Grund zeitnah einen Bauerngipfel im Rhein-Erft-Kreis, um mit den Bauern ins Gespräch zu kommen.“

 

[1] „Erster Hektar: Für kleinere, flächenarme Betriebe wurde im Rahmen der Agrarreform eine verstärkte Förderung beschlossen, die sogenannte Umverteilungsprämie. Bei dieser Umverteilungsprämie, die auch als Förderung des ersten Hektars bekannt wurde, handelt es sich um eine eigenständige Direktzahlung.“ Quelle: www.landwirtschaftskammer.de