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Welche Themen und Herausforderungen gibt es aktuell an den weiterführenden Schulen im Rhein-Erft-Kreis? Darüber sprach der CDU-Landtagsabgeordnete Gregor Golland in Düsseldorf mit einer Besuchergruppe der Bezirksschülervertretung (BSV) Rhein-Erft. Zunächst aber hatten die 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gelegenheit, etwas über die Arbeit des nordrhein-westfälischen Landtags zu erfahren. Dann trafen sie sich zum Austausch mit dem Brühler Christdemokraten.

Die meisten Schülerinnen und Schüler der Gruppe besuchen die Gesamtschule Brühl, aber auch Jugendliche aus Erftstadt und Hürth nahmen teil. In der Bezirksschülervertretung Rhein-Erft engagieren sich Schülerinnen und Schüler aller weiterführenden Schulen des Rhein-Erft-Kreises. Sie unterstützen und beraten die Schülervertretungen und fördern deren Austausch.

„Ich freue mich immer, wenn mich junge Menschen im Landtag besuchen“, betonte Golland. „Daraus nehme ich stets wichtige Impulse für meine Arbeit mit. Meine Gäste habe ich ermutigt, sich auch politisch zu engagieren. Inzwischen ist es ja in Nordrhein-Westfalen möglich, mit 16 Jahren zu wählen. Dies führt hoffentlich zu mehr politischem Interesse in dieser Altersgruppe.

Den Schülerinnen und Schülern habe ich erzählt, wie ich in die Politik gekommen bin und dass für mich damals die deutsche Wiedervereinigung den Anstoß gegeben hat, mich bereits als Jugendlicher zu engagieren. Gerne habe ich Fragen zu meiner Laufbahn beantwortet, den Jugendlichen aber auch vermittelt, wie wichtig es ist, eine vernünftige Ausbildung zu machen und einen Beruf auszuüben.“

Die Gäste sprachen Golland zudem darauf an, dass sich in den BSV in Nordrhein-Westfalen zunehmend linksextremistische Ansichten verbreiteten und was man dagegen unternehmen könne. „Wir haben darüber gesprochen, wie man sich wirksam gegen radikalen Extremismus, speziell aus dem linken Spektrum, wehren kann, wie er in einigen Bezirksschülervertretungen offenbar praktiziert wird“, so der Abgeordnete.

„Die überwiegende Mehrheit der Schülerinnen und Schüler bekennt sich aber zur politischen Mitte und ich habe meinen Besuchern geraten, sich von jeglichen extremistischen Ansichten zu distanzieren und sich nicht davon vereinnahmen zu lassen. Denn diese Leute sprechen nicht für die Mehrheit. Es ist wichtig, solche Ansichten aus den BSV herauszuhalten und sich stattdessen um die wirklichen Probleme und Herausforderungen an den Schulen vor Ort zu kümmern – Unterrichtsausfall, der Zustand der Schultoiletten, die Versorgung mit Lernmaterial und die digitale Ausstattung, um nur einige Beispiele zu nennen.“