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Ausgabe 596 vom 24.04.2026

Sport: Deutliche Mehrheit für Bewerbung um Olympische Spiele

Nordrhein-Westfalen hat Ja gesagt – Ja zur Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044. Darüber freue ich mich und bin stolz auf unser Bundesland. Rund 1,4 Millionen Menschen haben sich in den 17 Kommunen, in denen Wettkämpfe stattfinden sollen, an den Ratsbürgerentscheiden über die Bewerbung beteiligt. Sie haben deutlich den Willen bekundet, dass sich die Region KölnRheinRuhr für die Spiele bewerben soll. Insgesamt gab es Zustimmung von rund 66 Prozent, einige Städte wie Aachen oder Gelsenkirchen übertrafen dieses Ergebnis aber deutlich. In Pulheim, als einzige Kommune im Rhein-Erft-Kreis beteiligt, sagten gut 70 Prozent der Menschen, die abgestimmt haben, Ja. Das begrüße ich gemeinsam mit Romina Plonsker MdL und Thomas Okos MdL.

Insgesamt zeigt das Ergebnis, wie sportbegeistert Nordrhein-Westfalen ist und welchen Rückhalt das Konzept in der Bevölkerung hat. Nun heißt es: Daumen drücken, dass unser Bundesland sich gegen die anderen drei deutschen Bewerber (München, Hamburg, Berlin) durchsetzt. Näheres zum Abstimmungsergebnis lesen Sie hier.

 

NRW-Plan: Digitales Antragsverfahren gestartet

Der „Nordrhein-Westfalen-Plan für gute Infrastruktur“ ist das größte kommunale Investitionsprogramm in der Geschichte unseres Bundeslandes. Nun ging das digitale Antragsverfahren für Kommunen an den Start. Damit sorgt das Land für mehr Tempo, Transparenz und deutlich weniger Bürokratie. Unsere Städte und Gemeinden können jetzt die dringend benötigten Mittel im deutschlandweit ersten komplett medienbruchfreien Verfahren beantragen und abrufen. Sie entscheiden, wo Investitionen am dringendsten gebraucht werden. Deshalb ist es richtig, dass sie flexibel über die Mittel verfügen können und gleichzeitig durch ein modernes digitales Verfahren unterstützt werden. Das Antragsverfahren ist somit ein weiterer Baustein der Landesregierung, um die Kommunen gezielt zu entlasten und Investitionen schneller auf den Weg zu bringen. Mehr erfahren Sie auf meiner Webseite.

Nahmobilität: Brühl profitiert von Fördermitteln

Nordrhein-Westfalen investiert in diesem Jahr so viel wie nie zuvor in den Ausbau der Fahrradwege: Gemeinsam mit dem Bund werden mehr als 172 Millionen Euro für eine moderne und sichere Radinfrastruktur bereitgestellt. Dazu gehören die Fördermittel für Kommunen und Landkreise aus dem aktuellen Nahmobilitätsprogramm, welches jetzt dem Landtag vorgelegt wird. Von dieser Förderung profitiert Brühl in diesem Jahr in besonderem Maße, aber auch Projekte in Kerpen sowie der Kreisverwaltung werden berücksichtigt. Insgesamt fließen rund 1,6 Millionen Euro in den Rhein-Erft-Kreis.

Ich freue mich, dass das Land gemeinsam mit dem Bund für meine Heimatstadt Brühl u.a. Geld zur Verfügung stellt, um den Nord-Süd-Radweg entlang des „Clemens-August-Campus“ grundhaft zu sanieren, Querungshilfen im Bereich von Grundschulen zu schaffen oder zu optimieren und einen Teil der Bonnstraße radverkehrsgerecht umzubauen. Alle geförderten Projekte finden Sie hier. Mit dem Geld wird der Radverkehr im Alltag gezielt gestärkt. Gute und sichere Radwege sorgen für Entlastung auf der Straße und es gibt weniger Stau. Übrigens werden in diesem Jahr voraussichtlich weitere 52 Millionen Euro für Radwege in der Zuständigkeit Nordrhein-Westfalens bereitgestellt. Dafür nutzt das Land auch Mittel aus dem Infrastruktur-Sondervermögen.

Besuch: Austausch mit Bezirksschülervertretung Rhein-Erft

Eine Delegation der Bezirksschülervertretung (BSV) Rhein-Erft hat mich im Landtag besucht. Die 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchen hauptsächlich die Gesamtschule in Brühl, aber auch Jugendliche aus Erftstadt und Hürth waren dabei. Ich habe ihnen zunächst erzählt, wie ich in die Politik gekommen bin und dass für mich damals die deutsche Wiedervereinigung den Anstoß gegeben hat, mich bereits als Jugendlicher zu engagieren. Gerne habe ich Fragen zu meiner Laufbahn beantwortet, aber auch vermittelt, wie wichtig es ist, eine vernünftige Ausbildung zu machen und einen Beruf auszuüben.

Meine Gäste sprachen mich zudem darauf an, dass sich in den BSV in Nordrhein-Westfalen zunehmend linksextremistische Ansichten verbreiteten und was man dagegen unternehmen könne. Wir haben darüber gesprochen, wie man sich wirksam gegen radikalen Extremismus, speziell aus dem linken Spektrum, wehren kann. Die überwiegende Mehrheit der Schülerinnen und Schüler bekennt sich zum Glück zur politischen Mitte und ich habe meinen Besuchern geraten, sich von jeglichen extremistischen Ansichten zu distanzieren und sich nicht davon vereinnahmen zu lassen. Denn diese Leute sprechen nicht für die Mehrheit. Es ist wichtig, solche Ansichten aus den BSV herauszuhalten und sich stattdessen um die wirklichen Probleme und Herausforderungen an den Schulen vor Ort zu kümmern. Mehr zu dem Besuch im Landtag lesen Sie hier.

Inklusionsschecks: Ab sofort wieder Anträge möglich

Ab sofort können Vereine, Initiativen und gemeinnützige Organisationen wieder Anträge für Inklusionsschecks stellen. Die Landesförderung in Höhe von 2.000 Euro je Projekt unterstützt beispielsweise inklusive Freizeit- oder Sportaktivitäten, barrierefreie Bildungsangebote oder Kulturprojekte, die Menschen mit Behinderungen einbeziehen. Auch bauliche Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit können gefördert werden. Ich ermuntere Akteure im Rhein-Erft-Kreis, dieses gute Angebot zur Umsetzung ihrer Ideen zu nutzen. Kreisweit haben allein im vergangenen Jahr 15 Vereine und Initiativen vom Landesprogramm profitiert und das gemeinsame Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap vorangebracht. Das Programm hat sich seit dem Start vor sieben Jahren sehr erfolgreich entwickelt. Im Jahr 2025 wurden mehr als 400 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 812.000 Euro gefördert, so viele wie noch nie seit der Einführung. Anträge können nun wieder bis zum 30. September online gestellt werden. Weitere Informationen finden Sie auf meiner Webseite.

 

Fotos: Thomas Okos; CDU-Landtagsfraktion NRW / Ralph Sondermann; Büro Golland