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Landtag Aktuell – Newsletter von Gregor Golland MdL #396 vom 04.06.2021

Eisenwerk: High-Tech made in Brühl

Diese Woche habe ich den größten Arbeitgeber meiner Heimatstadt besucht: das Eisenwerk Brühl, wo mehr als 1.500 Mitarbeiter tätig sind. Seit über 90 Jahren werden dort gusseiserne Motorblöcke, Zylinderkurbelgehäuse und Zylinderköpfe für die Autoindustrie produziert. Rund 4 Millionen Stück jedes Jahr, der Großteil davon wird exportiert und in Autos weltweit verbaut. Die Grauguss-Blöcke aus Brühl sind ein international gefragtes High-Tech Produkt made in Germany. Ich hatte einen sehr informativen Austausch mit den Vertretern der Gesellschafterin und der Geschäftsführung des Eisenwerks und erlebte eine interessante Werksbesichtigung. Das Unternehmen sieht sich mit umfangreichen Auflagen konfrontiert. Das treibt die Kosten nach oben und erschwert die Wettbewerbsfähigkeit. Gerne setze ich mich dafür ein, dass Abhilfe geschaffen wird. Denn der Abbau von Bürokratie ist ein erklärtes Ziel der Landesregierung im Rahmen der Entfesselungsoffensive. Wir brauchen erfolgreiche familiengeführte Unternehmen des Mittelstands. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Aktionstag: CDU Brühl setzt Zeichen gegen Antisemitismus

Für den 27. Mai 2021 hatte die CDU Deutschland zu einem bundesweiten Aktionstag gegen Antisemitismus aufgerufen. Sehr gerne habe ich mich an der entsprechenden Aktion der CDU Brühl beteiligt und mit Mitgliedern von Stadtverband und Fraktion den jüdischen Friedhof in Brühl besucht, wo wir der dort bestatteten Menschen gedachten und so ein Zeichen gegen Antisemitismus setzten. Es war mir sehr wichtig daran teilzunehmen, denn ich verurteile antisemitische Hetze in jeder Form. Leider werden zunehmend Menschen jüdischen Glaubens bei uns in Deutschland Opfer von Drohungen oder gar Angriffen. Dagegen müssen wir mit der vollen Härte des Rechtsstaats vorgehen.

Dorferneuerungsprogramm: Jetzt Anträge für 2022 stellen

Mit einem Sonderaufruf „Feuerwehrhäuser in Dörfern 2022“ schreibt unsere Landesregierung ihr sehr erfolgreiches „Dorferneuerungsprogramm” fort. Technische Veränderungen und Neuerungen machen gerade in Dörfern mit bis zu 10.000 Einwohnern oft aufwändige Investitionen in die Infrastruktur notwendig. Das betrifft v.a. den Neubau oder den Erhalt von Feuerwehrhäusern. Die Fördergrundsätze und das Antragsformular zum Sonderaufruf finden sich auf der Webseite des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung unter Downloads.

In diesem Jahr unterstützt das Dorferneuerungsprogramm mit insgesamt 28,5 Millionen Euro 344 Projekte in 145 Gemeinden. Ob Dorfladen, Gemeinschaftshäuser, mehr Barrierefreiheit oder die dorfgemäße Gestaltung von Plätzen: Wir stärken mit den Maßnahmen den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Förderanträge im Rahmen der Dorferneuerung sind bei der jeweils zuständigen Bezirksregierung erhältlich. Alle Anträge sind dort bis zum 30. September 2021 einzureichen. Näheres erfahren Sie hier.

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