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„Wir brauchen mehr Flächen, um Wohnraum zu schaffen. Und wir müssen den Abstand von Wohnbebauung zu Windenergieanlagen neu justieren. Es hilft weder dem Klima noch der Energiewende, wenn wir in der unmittelbaren Nachbarschaft solcher Anlagen keine Akzeptanz für ihren Betrieb finden und die Menschen deswegen vor Gericht ziehen.“ Das erklären Gregor Golland, Romina Plonsker und Frank Rock. Die drei CDU-Landtagsabgeordneten aus dem Rhein-Erft-Kreis haben zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen der CDU-Fraktion und der FDP-Fraktion im Düsseldorfer Landtag den Landesentwicklungsplan beschlossen. Golland, Plonsker und Rock: „Der LEP bringt starke Impulse für neue Wohnungen, mehr Gewerbeflächen und damit mehr Arbeitsplätze, was gerade in unserer vom Strukturwandel betroffenen Region neue Chancen und Perspektiven eröffnet.“ So könnten neue Betriebe im Rheinischen Revier angesiedelt werden oder bestehende Betriebe sich erweitern.

Der Landesentwicklungsplan gibt den Kommunen größere Freiräume zur Ausweisung von Wohn- und Gewerbeflächen. So können die Kommunen auch kleinere Ortsteile weiterentwickeln und stabilisieren, was gerade im ländlichen Raum eine große Bedeutung hat. Gewerbliche Betriebe können erweitert und damit als wichtige örtliche Arbeitgeber gehalten werden. Dabei bleibt es bei der Anforderung nach einer weiterhin flächensparenden Nutzung des Raumes, um den Flächenverbrauch in Grenzen zu halten. Und um die Herausforderungen des Strukturwandels besser zu schultern und den Umbau des Rheinischen Reviers in ein Zukunftsrevier voranzutreiben werden zukunftsträchtige Gewerbeflächenangebote unterstützt.

Gleichzeitig verbessert der LEP die Solarenergienutzung auf Brachen und baulich geprägten Konversionsflächen und definiert einen Abstand von 1.500 Metern zwischen Windenergieanlagen und Wohngebieten. Die Errichtung von Windenergieanlagen im Wald schließt er aus.

„Mit diesem LEP bringen wir die Energiegewinnung, Wohnungsbau, Gewerbeentwicklung und Flächenverbrauch ins Gleichgewicht“, sagt Gregor Golland. Und Frank Rock hebt hervor: „Die Kommunen haben jetzt wieder mehr eigene Entscheidungsspielräume zur Ausweisung von Gewerbe- oder Wohngebieten, aber auch Ruheräumen für Mensch, Tier und Flora.“ Gleichzeitig stelle sich das Land mit seiner besonderen Unterstützung für zukunftsträchtige Gewerbeflächenangebote im Rheinischen Revier seiner Verantwortung, sagt Romina Plonsker: „Im Düsseldorfer Landtag haben wir dafür unsere Hausaufgaben gemacht.“