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Ausgabe 597 vom 01.05.2026

Bundeswehr: Beförderung zum Oberst und Interview zur Militärstrategie

32 Jahre nach dem Grundwehrdienst und nach rund 380 Wehrübungstagen, die ich in der Freizeit oder im Urlaub absolvierte, habe ich das Ziel erreicht: Ich wurde zum Oberst i.G. (im Generalstabsdienst) der Reserve bei der Luftwaffe ernannt und habe damit den Enddienstgrad der Reservedienstleistenden erreicht. Am Sitz des Luftwaffentruppenkommandos in Köln-Wahn nahm Generalleutnant Lutz Kohlhaus, stellvertretender Inspekteur der Luftwaffe, die Beförderung vor. Ebenfalls anwesend war der stellvertretende Kommandeur und Chef des Stabes des Air Component Command (ACC) in Kalkar, Generalmajor Michael Hogrebe. Auf dem langen Weg bis hierher musste ich, ähnlich wie aktive Soldatinnen und Soldaten, zahlreiche Lehrgänge und Pflichtübungen erfolgreich absolvieren und entsprechend gute Leistungsbeurteilungen erhalten.

Als Beauftragter für die Bundeswehr bei der CDU-Landtagsfraktion NRW, Vorsitzender des Netzwerks für Soldaten der CDU NRW und Mitbegründer des „Freundeskreis Fregatte Nordrhein-Westfalen“ setze ich mich vehement für die personelle und materielle Stärkung der Bundeswehr ein. Sie ist ein unverzichtbarer Bestandteil für Stabilität, Sicherheit und Frieden in einer unruhigen Zeit und Welt und sie dient der Landes- und Bündnisverteidigung. Insbesondere die vergangenen vier Jahre seit Beginn des Krieges in der Ukraine haben gezeigt, wie wichtig gut ausgerüstete und verteidigungsbereite Streitkräfte sind. Freiheit, Demokratie und unsere Art zu leben sind keine Selbstverständlichkeit, sondern müssen jeden Tag gelebt und verteidigt werden – nach innen wie nach außen. Mir ist es wichtig, hierzu aus Überzeugung einen persönlichen Beitrag als Staatsbürger in Uniform zu leisten.

Meinen Weg vom Grundwehrdienst ab 1994 bis zur Beförderung in dieser Woche können Sie auf meiner Webseite nachlesen.

Kürzlich habe ich zudem in der WDR-Sendung „Westblick“ Stellung zur neuen Militärstrategie des Bundesverteidigungsministers genommen. Das Interview finden Sie hier.

 

Razzia: Erfolgreicher Einsatz gegen Rockerkriminalität in NRW

In Nordrhein-Westfalen ist ein großer Schlag gegen die Organisierte Kriminalität gelungen. Im Rahmen einer Razzia fanden am vergangenen Dienstag umfangreiche Durchsuchungen an mehr als 50 Objekten in 28 Städten statt, unter anderem auch in Bergheim und Kerpen. Mehr als 1.200 Einsatzkräfte waren unter Federführung des Polizeipräsidiums Düsseldorf beteiligt. Es handelte sich bei den Objekten um Wohnungen und Geschäftsräume von Mitgliedern und Unterstützern des Vereins „Hells Angels Motorcycle Club Leverkusen”. Dieser wurde im gleichen Zuge durch das NRW-Innenministerium verboten und aufgelöst. Mitglieder des Vereins sind in der Vergangenheit vielfach durch Straftaten wie Erpressung und Körperverletzung aufgefallen.

Es handelte sich um einen der größten Einsätze zur Bekämpfung der Rockerkriminalität in der Geschichte Nordrhein-Westfalens. Die Maßnahmen wurden durch Spezialeinsatzkräfte sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte unterstützt. Damit hat das Land ganz klar gemacht: Handel mit Waffen und Drogen sowie Androhung und Anwendung von Gewalt wird bei uns nicht toleriert. Kriminelle Rocker haben in Nordrhein-Westfalen nichts zu lachen. Näheres erfahren Sie hier.

CDU: Einladung zum Zukunftsforum im Landtag

Unter dem Motto „Wir hören zu“ lädt die CDU-Landtagsfraktion NRW Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 21 Jahren zum Zukunftsforum ein. Der erste Termin musste aus organisatorischen Gründen verschoben werden, nun findet er am Samstag, 13. Juni 2026, 11 bis 15.30 Uhr, in unserem Fraktionssaal im Landtag statt. Ich ermuntere alle Interessierten aus dem Rhein-Erft-Kreis, sich mit Mitgliedern der CDU-Landtagsfraktion vor Ort auszutauschen. Das ist eine sehr gute Gelegenheit, die eigenen Themen, Perspektiven und Vorschläge direkt in die Landespolitik einzubringen. Junge Menschen sind unsere Zukunft in Nordrhein-Westfalen. Ihre Sichtweisen und Ideen sind ein wichtiger Beitrag für unsere politische Arbeit.

Die Teilnahme am Zukunftsforum ist kostenlos.  Wer aus meinem Wahlkreis – Brühl, Erftstadt, Wesseling und das südliche Kerpen – dabei sein möchte, schreibt mir bitte eine kurze E-Mail an wahlkreisbuero.gregorgolland@landtag.nrw.de. Dann sende ich weitere Informationen zu.

Tag der Arbeit: Leistung und Fleiß müssen sich lohnen

Den „Tag der Arbeit“ möchte ich zum Anlass nehmen, allen arbeitenden Menschen in Nordrhein-Westfalen „Danke“ zu sagen. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben es gerade aufgrund der wirtschaftlichen Lage gar nicht einfach. Sie machen sich Sorgen um den Verlust ihrer Arbeitsplätze – so viele Sorgen wie seit 2009 nicht mehr. Hinzu kommen die steigenden Kosten für die Lebenshaltung. Die CDU in Nordrhein-Westfalen will hier gegensteuern, in die Infrastruktur investieren und Unternehmen entlasten, um Wohlstand und Arbeitsplätze zu sichern. Wir wollen, dass die Menschen, die jeden Tag anpacken, sich das normale Leben leisten können. Arbeit muss sich lohnen und Leistung anerkannt werden.

Um sichere Arbeitsplätze zu schaffen, wird im Rahmen des Nordrhein-Westfalen-Plans in den kommenden Jahren massiv in die Infrastruktur investiert. Wir entlasten Unternehmen von Bürokratie und sorgen für eine zukunftsfähige Industrie. Die Bundesregierung entlastet die Betriebe zudem bei den Energiekosten durch den Industriestrompreis, die Abschaffung der Gasspeicherumlage, die Bezuschussung der Netzentgelte und die Senkung der Stromsteuer. Dies wird sich auch für alle Verbraucher bei den Stromkosten bemerkbar machen. Ein weiterer wichtiger Schritt ist das Absenken der Energiesteuer auf Benzin und Diesel.

Damit es bei den Löhnen fair zugeht, unterstützt das Land die Tarifbindung und wird im Rahmen des Tariftreue- und Vergabegesetzes sowie des geplanten Tarifentgeltsicherungsgesetzes darauf achten, dass bei öffentlichen Aufträgen angemessene Tariflöhne gezahlt werden. Außerdem möchten wir Wohnen wieder günstiger machen. Das Volumen der öffentlichen Wohnraumförderung wurde deutlich ausgeweitet: Zwischen 2023 bis 2027 stehen zwölf Milliarden Euro zur Verfügung. Mit der Überarbeitung der Landesbauordnung wird außerdem die Grundlage für schnelleres und günstigeres Bauen geschaffen.

Sehr wichtig ist auch, dass sich Einsatz, Fleiß und Leistung wirklich lohnen. Grundlage für faire Aufstiegsmöglichkeiten ist gute Bildung für alle bereits im frühen Kindesalter. Daher investiert das Land Rekordsummen von mehr als 40 Milliarden Euro in Kitas, frühkindliche Bildung und Schulen. Kein anderes Bundesland stellt einen so hohen Anteil am Landeshaushalt für Bildung zur Verfügung. Dazu gehört auch die Sprachförderung, zum Beispiel durch die Einführung der ABC-Klassen. Zudem wird der Übergang zwischen Schule und Ausbildung oder Studium erleichtert und das Handwerk gestärkt – damit jeder, der das Talent hat und den Einsatz zeigt, es beruflich zu etwas bringen kann.

Digitales: Weiterbildungsangebot für Ehrenamtliche

Digitalisierung und Künstliche Intelligenz können im Ehrenamt hilfreich sein, zum Beispiel zur Organisation, Verwaltung und für die Öffentlichkeitsarbeit. Es ist aber wichtig, dass man damit umgehen kann und sich mit rechtlichen und ethischen Fragestellungen auseinandersetzt. Engagierte, Vereine und gemeinnützige Organisationen bekommen dabei jetzt Hilfestellung von der Landesservicestelle für bürgerschaftliches Engagement. Mit „Digital in die Zukunft – engagiert mit KI und Co.” wird ab dem 6. Mai 2026 eine kostenfreie Online-Weiterbildungsreihe angeboten. In Webinaren und Online-Workshops erläutern praxiserfahrene Expertinnen und Experten, wie digitale Werkzeuge und KI-Anwendungen wirkungs- und verantwortungsvoll im Ehrenamt genutzt werden können. Es wird gezeigt, wie man Vereinsarbeit vereinfachen und Ehrenamtliche entlasten kann.

Über alle Themen und Termine der Weiterbildungsreihe sowie über die Anmeldung zu den einzelnen Webinaren und Online-Workshops können Sie sich hier informieren.

Fotos: Bundeswehr