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Seit Jahren besucht eine Delegation des indischen Kulturvereins Kerala Samajam Köln den CDU-Landtagsabgeordneten Gregor Golland einmal im Jahr im Düsseldorfer Parlament. Viele Mitglieder stammen aus Wesseling und Brühl und der Brühler Christdemokrat pflegt ein freundschaftliches Verhältnis zu dem Verein, übernimmt auch jedes Jahr die Schirmherrschaft beim „Onam“-Fest.

Diesmal besichtigten rund 35 Mitglieder unter Leitung des Vorstandsvorsitzenden Jos Puthussery den Landtag, verfolgten einen Teil der laufenden Plenarsitzung von der Besuchertribüne und trafen sich zum Gespräch mit dem Abgeordneten. Ein Teil der Mitglieder war zum ersten Mal überhaupt im Landtag.

Nachdem Golland seine Gäste über seinen Werdegang informiert hatte, war die Innere Sicherheit ein Hauptthema des Austauschs. „Ich habe von den politischen Erfolgen der vergangenen Jahre berichtet, zum Beispiel von der stetigen Personalaufstockung bei der nordrhein-westfälischen Polizei, die inzwischen kontinuierlich 3.000 Neueinstellungen pro Jahr verzeichnet“, erklärte der Landtagsabgeordnete. „Auch die Ausrüstung wurde nach und nach verbessert, so tragen die Polizistinnen und Polizisten jetzt Bodycams und Taser. Für die Anschaffung letzterer habe ich mich besonders eingesetzt. Die Ausstattung dient auch dem Eigenschutz, denn die Polizei sieht sich zunehmend Angriffen ausgesetzt.“

Weitere Themen waren die verbesserten Ermittlungsmöglichkeiten im Kampf gegen Kindesmissbrauch und das neue Verfassungsschutzgesetz. Golland wies aber auch darauf hin, dass die Polizei mehr Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger benötige, denn nur so werde ihr der Rücken gestärkt.

„Ich freue mich, wieder einmal Besuch von ‚Kerala Samajam‘ bekommen zu haben“, so der Abgeordnete weiter. „Der Verein ist ein tolles Beispiel für gelungene Integration und gute kulturelle Verständigung.“ Denn der Verein zählt nicht nur mehr als 180 aktive Mitglieder und rund 50 jugendliche Mitglieder, sondern auch einen Freundeskreis von mehr als 500 Indern und Deutschen. Das große Erntedankfest „Onam“ wird stets gemeinsam im September gefeiert. „Den Mitgliedern gelingt es, ihre kulturelle Identität beizubehalten und sich zugleich der deutschen Kultur zu öffnen – so soll es sein“, unterstrich Golland.