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Ausgabe 599 vom 15.05.2026

Sicherheit: REVG setzt Bodycams ein

Unsere Polizei in Nordrhein-Westfalen hat sie schon, nun sorgen Bodycams auch für mehr Sicherheit bei den Mitarbeitern der Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft (REVG), die die Fahrausweise in den Linienbussen prüfen. Zunehmend werden im ganzen Land Kontrolleure in den öffentlichen Verkehrsmitteln angegriffen, sei es verbal oder körperlich. Auch bei der REVG hat es im Jahr 2025 zwei gravierende Vorfälle gegeben, bei denen Mitarbeiter schwer verletzt wurden. Durch die Bodycams können Angriffe nun besser dokumentiert und aufgeklärt werden. Denn der Schutz der Mitarbeiter und Fahrgäste hat höchste Priorität. Wichtig für die Fahrgäste: Die Bodycams dienen nicht ihrer Überwachung. Sie werden nur anlassbezogen und unter Einhaltung des Datenschutzes eingesetzt. Die Aktivierung wird nach Möglichkeit vor Beginn der Aufzeichnung angekündigt.

Als derzeitiger Aufsichtsratsvorsitzender der REVG begrüße ich die Anschaffung der Bodycams zum Schutz und zur Beweissicherung. Genau wie bei Polizei und Ordnungsämtern ist der Einsatz dieser Technik heutzutage offenbar notwendig. Zusätzlich sind alle Linienbusse der REVG mit Überwachungskameras ausgestattet, deren Aufzeichnungen als Beweismittel ausgewertet werden können, wenn die Polizei sie anfragt. Mehr zum Einsatz von Bodycams bei der REVG lesen Sie auf der Webseite des Unternehmens sowie in der „Kölnischen Rundschau“.

CDU Rhein-Erft: Nominierung als Kandidat für die Landtagswahl

In dieser Woche hat der Kreisvorstand der CDU Rhein-Erft seine Kandidaten für die Landtagswahl 2027 nominiert. Die Vorstandsmitglieder haben sich einstimmig für Romina Plonsker MdL, Thomas Okos MdL und mich als Wahlkreisbewerber entschieden. Damit unterstützt der Kreisvorstand die Fortsetzung der erfolgreichen Politik für unseren Kreis auf Landesebene. Die Entscheidung über die Kandidaten der CDU Rhein-Erft für die Landtagswahl treffen die Parteimitglieder am 13. Juni 2026 ab 11 Uhr im Feierabendhaus in Hürth-Knapsack. Ich würde mich freuen, wenn mich möglichst viele CDU-Mitglieder an diesem Tag mit einem starken Votum unterstützen. Mein Einsatz gilt weiterhin einer guten und sicheren Zukunft unseres Bundeslandes. Lesen Sie zum Thema auch die Pressemitteilung der CDU Rhein-Erft.

 

Plenum: Besserer Schutz junger Menschen vor E-Zigaretten

Im Mai-Plenum haben wir einen Antrag der Koalitionsfraktionen zum besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen vor E-Zigaretten und neuen Nikotinprodukten beschlossen. Denn der zunehmende Konsum von E-Zigaretten unter jungen Menschen ist eine ernstzunehmende gesundheitspolitische Herausforderung. Die sogenannten Vapes sind keine harmlosen Lifestyle-Produkte, sondern bergen erhebliche Risiken – insbesondere für Kinder und Jugendliche. Nikotin kann die Entwicklung des Gehirns nachhaltig beeinträchtigen und macht schnell abhängig. Gerade bei jungen Menschen ist das Risiko einer langfristigen Sucht besonders hoch. Deshalb müssen wir frühzeitig und konsequent handeln.

Der Antrag sieht ein umfassendes Maßnahmenpaket vor, um den Kinder- und Jugendschutz zu stärken. Dazu gehören wirksamere Alterskontrollen im Onlinehandel und stärkere Kontrollen im stationären Handel, die Weiterentwicklung bestehender Präventionsprogramme um das Thema „Vaping“, mehr Aufklärung in Schulen und digitalen Räumen, der Einsatz für ein Verbot von Einweg-E-Zigaretten auf Bundesebene sowie strengere Regeln für Werbung und Produktgestaltung, die sich gezielt an junge Menschen richten. Nordrhein-Westfalen verfügt schon über bewährte Präventionsstrukturen, die nun gezielt ausgebaut werden sollen. Wir wollen verhindern, dass Kinder und Jugendliche – auch im Rhein-Erft-Kreis – überhaupt mit Nikotinprodukten in Kontakt kommen. Dafür braucht es klare Regeln, wirksame Kontrollen und eine moderne Präventionsarbeit. Erfahren Sie Näheres auf meiner Webseite.

Landtag: Drei Schülerinnen beim Girls‘ and Boys‘ Day

Auch in diesem Jahr fand der Girls’ and Boys’ Day im Landtag von Nordrhein-Westfalen statt. Auf meine Einladung nahmen drei Schülerinnen aus meinem Wahlkreis an der Veranstaltung teil: Thalea Geib und Mila Broszeit vom Erzbischöflichen St. Ursula-Gymnasium in Brühl sowie Carlotta von Ley vom Ville-Gymnasium in Erftstadt. Der Girls’ and Boys’ Day ist eine wichtige Gelegenheit, jungen Menschen neue Perspektiven zu eröffnen und sie bei ihrer Berufsorientierung zu unterstützen. Wer frühzeitig Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder erhält, kann eigene Talente besser entdecken und selbstbewusst Entscheidungen für die Zukunft treffen. Gerade auch der direkte Austausch mit Praktikerinnen und Praktikern ist dabei von unschätzbarem Wert.

Die Schülerinnen waren beeindruckt vom vielfältigen „Markt der Möglichkeiten“ in der Bürgerhalle. Sie durften dort viel ausprobieren, zum Beispiel Handyhalter bauen oder Solarmodule konfigurieren. Es gefiel den Jugendlichen aber auch, etwas über den Landtag und die Arbeit der Abgeordneten zu erfahren. Insgesamt nutzten rund 220 Jugendliche aus ganz Nordrhein-Westfalen den Aktionstag, um sich über berufliche Möglichkeiten zu informieren und praxisnahe Einblicke in verschiedene Tätigkeitsfelder zu gewinnen, die auch heute noch für Mädchen oder Jungen eher ungewöhnlich sind.

 

Gesundheit: Gleiche Chancen für alle Kinder und Jugendlichen

Trotz einer gut ausgebauten Gesundheitsinfrastruktur in Nordrhein-Westfalen und damit auch im Rhein-Erft-Kreis haben nicht alle Kinder und Jugendlichen bei uns die gleichen Chancen, gesund aufzuwachsen. Dies soll sich ändern, indem vorhandene Strukturen und Programme der Gesundheitsförderung und Prävention gebündelt, verzahnt und konsequent auf benachteiligte Zielgruppen ausgerichtet werden, und zwar mit Unterstützung des öffentlichen Gesundheitsdienstes. Dazu haben die Koalitionsfraktionen im Landtag NRW einen Antrag beschlossen. Damit wird die Landesregierung beauftragt, bestehende Programme über das Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz bekannter zu machen und die Gesundheitsämter zu beraten, diese Programme zu nutzen und mit kommunalen Strategien zu verknüpfen. Außerdem sollen an den Schulen, die am „Startchancen“-Programm teilnehmen – 20 sind es schon im Rhein-Erft-Kreis – bewährte Angebote der Gesetzlichen Krankenkassen zur Förderung von Gesundheitskompetenz freiwillig eingebunden werden können.

Im Rhein-Erft-Kreis werden bereits verschiedene gute Maßnahmen des Landes zur Gesundheitsprävention für Kinder und Jugendliche genutzt, etwa in den Bereichen Ernährung, Bewegung und mentale Gesundheit. Beispiele sind die ‚Gesunde Kita‘, ‚Bildung und Gesundheit NRW‘ oder ‚kinderstarke‘ Kommunen. Dennoch: Vor allem Kinder, die in benachteiligten Verhältnissen leben, sind mehr als Gleichaltrige von Adipositas betroffen, hängen mehr vor dem Fernseher oder am Computer, haben öfter Karies und leiden häufiger unter psychischen Erkrankungen. Es ist daher wichtig, so früh wie möglich und alltagsnah Wissen über einen gesunden Lebensstil zu vermitteln. Weitere Informationen gibt es hier.

Fotos: CDU-Landtagsfraktion NRW / Ralph Sondermann; Büro Golland