Brühler CDU-Landtagsabgeordneter besucht Gedenkstätte Yad Vashem und Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen
Der CDU-Landtagsabgeordnete und Oberst i.G. der Reserve, Gregor Golland, hat gemeinsam mit Generalmajor Michael Hogrebe, Chef des Stabes des Air Component Command (ACC) in Kalkar, und dessen Adjutanten im Rahmen einer Dienstreise Israel besucht. Ziel war u.a. die Vertiefung der Deutsch-Israelischen Verständigung und Freundschaft.
Zu der mehrtägigen Reise gehörte auch ein Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem. „Wir wurden von einer 78 Jahre alten, deutschsprechenden und in Prag geborenen Jüdin durch die ergreifende Gedenkstätte geführt“, berichtet Golland. „Sie erzählte uns, dass ihre Eltern sich im KZ Theresienstadt kennen- und lieben gelernt und glücklicherweise gemeinsam die Schrecken des Nationalsozialismus überlebt haben. Sie war uns sehr zugewandt und hat es als besondere Wertschätzung empfunden, dass wir in Luftwaffenuniform im Anschluss in der Gedenkhalle einen Kranz zu Ehren und zum Gedenken der Opfer des Holocaust niedergelegt haben. Ebenso durften wir uns in das Gedenkbuch eintragen. Für uns als deutsche Soldaten war es – auch vor dem Hintergrund des 87. Jahrestages des Beginns des 2. Weltkrieges – ein persönlich tief bewegender und emotionaler Moment.“
Zudem traf sich der Christdemokrat im Büro des Landes Nordrhein-Westfalen in Tel Aviv mit dessen Leiter, Dr. Gil Yaron. „Wir tauschten uns über die politische, militärische und wirtschaftliche Lage in Israel und Deutschland aus. Eine starke und wichtige Repräsentanz für die Verbundenheit und den Austausch zwischen unseren Ländern!“
Schließlich besuchte die Delegation auch das Nova-Festival-Gelände am Rande des Gaza-Streifens, auf dem am 7. Oktober 2023 insgesamt 378 meist sehr junge Menschen durch Hamas-Terroristen grausam ermordet wurden. Für Golland „ein sehr trauriger und bewegender Ort“.
Der Abgeordnete resümiert:
„Die Begegnungen mit den Menschen vor Ort, die Offenheit, Freundlichkeit und auch die Dankbarkeit für die große Verbundenheit zwischen Deutschland und Israel hat mich sehr beeindruckt und darin bestärkt, mich weiterhin vorbehaltlos als Politiker und Reservist für Frieden, Freiheit, Sicherheit und Demokratie einzusetzen.“