Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt Kunstmuseen bei Ausstellungsprojekten, Restaurierungsvorhaben und Ankäufen: Im Programm „Basisförderung Kunstmuseen NRW“ fließen im Jahr 2026 mehr als 3,4 Millionen Euro in die Museumslandschaft. Davon profitiert auch das Max-Ernst-Museum in Brühl, wie der CDU-Landtagsabgeordnete Gregor Golland mitteilt.
Gemeinsam mit neun anderen Museen wurde das Max-Ernst-Museum von einer Expertenjury in diesem Jahr für die Ankaufsförderung ausgewählt. Dabei werden mit Hilfe der Neuerwerbungen Sammlungslücken geschlossen, neue Schwerpunkte gesetzt oder das Sammlungsprofil der Häuser gestärkt. Das Max Ernst-Museum konnte dadurch das Gemälde „Chimère Rouge“ von Max Ernst dauerhaft für die eigene Sammlung sichern.
„Mit der Museumsförderung stärkt das Land Nordrhein-Westfalen unser kulturelles Erbe und sorgt dafür, dass unsere Museen noch attraktiver für Besucherinnen und Besucher werden“, erklärt Golland. Der Brühler Christdemokrat weist darauf hin, dass Nordrhein-Westfalen für seine zahlreichen und vielfältigen Museen bundesweit und sogar europaweit bekannt ist. „Durch die Unterstützung der Häuser bei der Bewahrung ihrer Sammlungen sorgt das Land dafür, dass diese Kunstschätze weiterhin der breiten Öffentlichkeit zugänglich sind. Ich freue mich, dass das Max-Ernst-Museum in diesem Jahr berücksichtigt wird“, betont der Brühler Christdemokrat.
Hintergrund:
Insgesamt wurden in diesem Jahr Ankaufsförderungen in Höhe von rund 632.000 Euro durch das Land NRW vergeben. Zudem erhalten insgesamt 30 Ausstellungsprojekte überwiegend kommunaler Kunstmuseen mehr als zwei Millionen Euro. Für insgesamt 18 Restaurierungsprojekte stellt das Land außerdem Mittel in Höhe von mehr als 525.000 Euro bereit, um die Museen bei dem Erhalt ihrer Sammlungsbestände zu unterstützen.