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Der CDU-Landtagsabgeordnete Gregor Golland hat sich beim Landesbetrieb Straßenbau NRW nach Maßnahmen zur Verkehrssicherung bzw. Straßensanierung in seinem Wahlkreis erkundigt, nachdem er aus den CDU-Stadtverbänden in Erftstadt und Kerpen auf die Problematik aufmerksam gemacht wurde.

Zum einen geht es in Erftstadt-Herrig um den Bereich der Bushaltestellen auf der L 263 (Lechenicher Straße), Höhe Reylestraße. „An den beiden Verkehrsinseln fahren Verkehrsteilnehmer offenbar häufig mit erhöhter Geschwindigkeit oder halten sich sogar nicht an die Verkehrsführung, sondern nutzen die Gegenspur. Dies bedeutet eine erhöhte Unfallgefahr und hat auch schon zu mindestens einem Unfall geführt“, erklärt Golland. „Besonders brisant ist die Situation, weil an den Bushaltestellen regelmäßig Schüler warten. Von der CDU Erftstadt kam deshalb die Anregung, hier verstärkt zu kontrollieren und evtl. Tempo 30 einzuführen.

Diese hält der Landesbetrieb nicht für zielführend, weil es ja offensichtlich um Missachtungen der Straßenverkehrsregelung geht. Daher wäre es ggf. sinnvoll, in Abstimmung mit den weiteren Trägern die durchgehende Markierung vor den Verkehrsinseln zu verlängern und die Pfeile entsprechend weiter von den Querungsmöglichkeiten zu verlegen.

Nach Angaben des Landesbetriebs liegt die Verkehrsbelastung der L 263 in diesem Bereich bei 2.991 Fahrzeugen pro Stunde und 99 Schwerlastfahrzeugen pro Tag. Die Beschilderung in beiden Richtungen – Tempo 50, Achtung Fußgänger und Überholverbot – hält man daher für ausreichend. Ich stehe gerne für weitere Vermittlungen zur Verfügung, damit die Sicherheit an den Bushaltestellen in Herrig gewährleistet wird.“

Zum anderen hatte sich Irmgard Bremer, Vorsitzende der CDU Kerpen und Ortsvorsteherin von Türnich, Balkhausen und Brüggen, beim Landtagsabgeordneten erkundigt, wann der Streckenabschnitt der L 495 zwischen Kerpen-Brüggen und der Auffahrt zur A 61 saniert werden könne, da dieser in sehr schlechtem Zustand sei.

Die positive Antwort des Landesbetriebs: Der Abschnitt habe hohe Priorität im Erhaltungsmanagement und es sei bereits mit der detaillierten Planung der Sanierung begonnen worden. „Wenn entsprechend Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt werden – und dafür werde ich mich im Landtag einsetzen –, ist mit einer zeitnahen Umsetzung zu rechnen“, betont Golland. „Der Landesbetrieb wird sich zu der Maßnahme voraussichtlich ab Oktober noch einmal melden, sobald die Aufstellung des Landesstraßenerhaltungsprogramms abgeschlossen ist.

Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer und eine gute Straßeninfrastruktur sind mir wichtig und ich werde mich auch weiterhin dafür einsetzen.“