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Für Jugendliche ist ein Besuch im Landtag von Nordrhein-Westfalen stets spannend und lehrreich. Schon mehrmals konnte der CDU-Landtagsabgeordnete Gregor Golland Schülerinnen und Schüler des Erzbischöflichen Gymnasiums St. Ursula aus seiner Heimatstadt Brühl begrüßen – so auch diesmal. 89 Jugendliche aus der 11. Klasse, die das Fach Sozialwissenschaften belegt haben, machten sich in Begleitung von fünf Lehrkräften auf den Weg nach Düsseldorf.

Sie erhielten eine Einführung in die Arbeitsweise des Landtags und trafen sich mit Golland zum Gespräch. Dieser erläuterte kurz seinen Werdegang und seine Motivation, sich bereits als Schüler politisch zu engagieren. Anschließend durften die Elftklässler zahlreiche Fragen stellen. „Ich habe mich über den Besuch von meiner ehemaligen Schule gefreut“, betont der Christdemokrat. „Es war eine sehr gute Diskussion. Wir haben zum Beispiel über Innere Sicherheit, Integration und die Frage eines Böllerverbots gesprochen. Ich habe von der Null-Toleranz-Politik gegenüber Clan-Kriminalität berichtet, die schon einiges bewirkt hat. Das Milieu bekommt mit, dass der Staat es ernst meint. Zudem habe ich auf Erfolge wie die Rekordeinstellung von Polizisten und die landesweite Nutzung von Tasern hingewiesen.

Ein weiteres Thema war die Energiepolitik. Wir diskutierten, ob der Ausstieg aus der Atomkraft eine gute oder eine schlechte Entscheidung war. Zudem ging es um ein mögliches Verbot der AfD. Meine Meinung ist klar: Damit kommen wir nicht weiter, sondern wir müssen diese Partei politisch stellen.“

Einer der Schüler, die den Landtag besuchten, ist politisch aktiv. Golland ermunterte seine Gäste, diesem Beispiel zu folgen. „Wer sich für Politik interessiert und mitgestalten möchte, soll sich das ruhig trauen. Junge Menschen sind die Zukunft unseres Landes und es ist wichtig, dass sie bereits in ihrem Alter unsere Freiheit und unsere Art zu leben verteidigen. Ich habe meinen Besuchern mit auf den Weg gegeben, dass wir ihren Einsatz brauchen, damit unsere Demokratie stark bleibt.“