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Drei Mal hatte der Landtagsabgeordnete Gregor Golland versucht die Einbruchszahlen des 3. Quartals 2015 zu bekommen. Drei Mal verweigert der Minister die Auskunft unter Verweis auf die nicht gewährleistete Validität der Zahlen. Golland: „Einzelne Kreispolizeibehörden haben ihre Zahlen längst veröffentlicht. Die Tendenz ist klar. Die Einbruchsquote ist gestiegen. Da hilft es auch nicht, wenn man die Wahrheit systematisch verschweigt.“

Spätestens mit der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2015 im kommenden Frühjahr werden die Fallzahlen öffentlich. „Der Minister möchte offenbar nicht zu oft in der Kritik stehen. Was ihm fehlt sind nachhaltige Strategien zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität“, so Golland und abschließend: „Die Öffentlichkeit hat ein Recht zu erfahren, wie effektiv die Vorbeugung und Aufklärung von Einbrüchen ist. Kaum eine Straftat greift so sehr in die Privatsphäre der Bürger ein und verursacht neben materiellen oft auch seelische Schäden bei den Betroffenen. Wir dürfen nicht die Augen vor der Realität verschließen.“

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Antwort der Landesregierung