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Zur Berichterstattung zum scheinbar nutzlosen Einsatz von Peilsendern zur Verbrechensbekämpfung in Nordrhein-Westfalen erklärt der CDU-Innenexperte Gregor Golland:

„Unglaublich, aber wahr. Vor den Augen des Staates werden Straftaten verübt, die nicht geahndet werden können. So überwachte das Landeskriminalamt Düsseldorf eine albanische Einbrecherbande mit einem Peilsender. Das nutzte allerdings überhaupt nichts. Denn die Bewegungsprofile werden nicht in Echtzeit an die LKA-Ermittler übermittelt, sondern erst Tage später. So war es unmöglich, die Bande zu stellen.

Die Landesregierung muss für solch eine Stümperei der Öffentlichkeit Rede und Antwort stehen. Dazu hat die CDU-Fraktion eine Kleine Anfrage an die Regierung gestellt, die die Hintergründe dieses Vorfalls beleuchtet. Wie kann es sein, dass es keine 24-Stunden-Überwachung im LKA gibt? Warum waren keine Eingreiftruppen für die Ermittlungsbeamtin verfügbar? Welche organisatorischen Vorkehrungen trifft die Landesregierung, um ein derartiges Versagen in Zukunft zu verhindern? In welcher Form entschädigt die Landesregierung die Einbruchsopfer, bei denen die Einbrüche bei rechtzeitigem Handeln der Polizei hätten verhindert werden können?

Fest steht: Wenn Polizeiarbeit in Nordrhein-Westfalen derart schlecht organisiert ist, haben Verbrecher leichtes Spiel. Die Verantwortung dafür trägt Innenminister Jäger.“

Quelle: Pressemitteilung der CDU-Landtagsfraktion