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Der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion NRW und Innenexperte referierte gemeinsam mit Hessens Innenminister Prof. Dr. Roman Poseck bei einer Veranstaltung des RCDS

„Antisemitismus und Extremismus an Universitäten – Mit Sicherheit voran“ lautete das Thema der Diskussionsveranstaltung des RCDS (Ring christlich demokratischer Studenten) der Uni Kassel. Vor dem Hintergrund der stark gestiegenen Straftaten im Bereich der politisch motivierten Kriminalität sowohl in Hessen als auch in Nordrhein-Westfalen hatte die Studentenorganisation zum offenen Austausch darüber eingeladen, wie man Extremismus auf dem Campus und darüber hinaus begegnen kann, wie die Sicherheit an der Universität gestärkt werden kann und wie wichtig eine klare Haltung gegen Extremismus und Antisemitismus ist.

In der von Pauline Schmidt, Vorsitzende des RCDS Kassel, moderierten Runde verwies Golland u.a. auf den Rekordanstieg von linksextremistischen Straftaten in beiden Bundesländern und fand deutliche Worte, was im Rahmen der sicherheitspolitischen Wende zu tun ist: Den Rechtsstaat stärken, indem die Sicherheitsbehörden mehr Personal, eine bessere Ausstattung und mehr Befugnisse erhalten – hierzu nannte er u.a. die Novelle des Verfassungsschutzgesetzes in Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr. Ebenso sei politische Rückendeckung unerlässlich.

„Wir brauchen den politischen Willen, unsere Sicherheitsbehörden zu stärken, damit sie ihren Aufgaben zum Schutz unserer Demokratie in diesen Zeiten weiterhin nachkommen können“, betonte der Innenexperte und stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion NRW. „Es herrscht eine große Verunsicherung in weiten Teilen der Gesellschaft, die extremistische Tendenzen befeuert. Darauf muss Politik klare Antworten geben und darf nicht davor zurückschrecken, Probleme zu benennen.“

Gerade zum Bereich des Antisemitismus stellte Golland dem Publikum die Frage, warum diese extremistische Denkweise häufig an Hochschulen auftrete, somit in einem Milieu mit vielen gut gebildeten jungen Menschen.

Gemeinsam mit dem hessischen Innenminister Prof. Dr. Roman Poseck (CDU) gab der nordrhein-westfälische Landtagsabgeordnete den Zuhörerinnen und Zuhörern gute Impulse und stieß eine konstruktive Debatte an. Dabei ging es auch um die Verantwortung der Hochschulen im Umgang mit politischer Radikalisierung.

„Es war ein guter Dialog, der gezeigt hat, wie wichtig es gerade in der heutigen Zeit ist, miteinander ins Gespräch zu kommen“, erklärte Golland. „Vielen Dank an Pauline Schmidt für ihre Initiative, Einladung und die professionelle Organisation.“

Zu den Gästen der Veranstaltung zählten u.a. auch die hessische Landtagsabgeordnete Anna-Maria Schölch und Vertreter der Deutsch-Israelischen Gesellschaft.

 

Fotos: RCDS Kassel