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Die Landesregierung hat den Gesetzentwurf zur Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) in den Landtag eingebracht. Für die Verbesserung der Kindertagesbetreuung und frühkindlichen Bildung investiert Nordrhein-Westfalen ab dem Kita-Jahr 2020/21 jährlich zusätzlich 1,3 Milliarden Euro.

„Das ist eine großartige Investition in die Zukunft unserer Kinder“, freuen sich die CDU-Landtagsabgeordneten Gregor Golland, Romina Plonsker und Frank Rock.

„Die Reform des KiBiz war längst überfällig. Durch das zweite beitragsfreie Kita-Jahr werden Familien jetzt finanziell entlastet“, erklärt Rock. „Und flexiblere Betreuungszeiten gewährleisten endlich eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, ergänzt Plonsker.

Der jetzt eingebrachte Gesetzentwurf beinhaltet eine umfassende Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) und stützt sich im Wesentlichen auf drei Kernpunkte:
1. Die Qualität der Kindertagesbetreuung soll deutlich verbessert werden, indem unter anderem mehr Erzieherinnen und Erzieher eingestellt werden, in die frühkindliche Sprachförderung investiert wird und flexiblere Betreuungszeiten angeboten werden. Hierfür stehen allein rund 1 Milliarde Euro zur Verfügung.
2. Ein weiteres Betreuungsjahr wird für die Eltern beitragsfrei gestellt.
3. Durch die Platzausbaugarantie wird der bedarfsgerechte Ausbau von Betreuungsplätzen gefördert.

„Das reformierte KiBiz ist ein echter Beitrag zur Chancengerechtigkeit aller Kinder in Nordrhein-Westfalen, unabhängig von Herkunft und Geldbeutel der Eltern. Das war unser Anspruch und dem werden wir mit unserem Gesetzentwurf gerecht“, so Golland zufrieden.

Finanziert wird die Verbesserung der frühkindlichen Bildung überwiegend aus Mitteln des Landes und der Kommunen, aber auch freie Träger und Kirchen leisten einen Beitrag zur Finanzierung.

Unter dem Thema „Wir gestalten die Zukunft frühkindlicher Bildung! Das KiBiz gemeinsam neu gestalten“ fand zuvor im Landtag ein Werkstattgespräch der Fraktionen von CDU und FDP mit rund 400 Experten zur frühkindlichen Bildung statt.